
Alexander Rothenberg
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Universität Bonn
Alexander Rothenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn (seit August 2024) und forscht zu nachhaltiger Ernährung in Nachwuchsleistungszentren des Profifußballs. Das SOCCER-Projekt mit Ina Danquah stützt sich auf über 50 Interviews, die in 2025 und 2026 in mehreren Nachwuchsleistungszentren durchgeführt wurden. Untersucht wird dabei, wie Ernährung im Umfeld der Nachwuchsleistungszentren verstanden, unterstützt und organisiert wird und wie die Ernährung der Spieler konsistenter und nachhaltiger gestaltet werden kann. Alexander Rothenberg promovierte in Neuerer und Neuester Geschichte am Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) der Universität Bonn mit einer Arbeit zu Sklaverei, Abhängigkeit und der Produktion von Spitzenkörpern im Profifußball. Im Fokus standen dabei Sportakademien, insbesondere im Fußball, mit besonderem Augenmerk auf den strukturellen Druck, dem jugendliche Athlet:innen ausgesetzt sind – von denen die überwiegende Mehrheit trotz jahrelangen intensiven Trainings nie den Profistatus erreicht. Seine Forschung verbindet Geschichtswissenschaft, Soziologie, Entwicklungsforschung und Nachhaltigkeit, mit besonderem Interesse an Ernährungssystemen, Sport und sozialer Ungleichheit. Ein wiederkehrendes Thema seiner Arbeit ist die Suche nach Wegen, Sport nachhaltiger für junge Athlet:innen zu gestalten.
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Ausgewählte Publikationen
Rothenberg, Alexander. 2024. Elitesklavereien und Profifußball. (Dis)Kontinuitäten in der Produktion von Elitekörpern. De Gruyter.
Rothenberg, Alexander. 2025. Asymmetrical Dependencies and Factory Farming: Externalizing Violence. In Ecological Interdependencies, herausgegeben von Zeynep Y. Gökçe und Jennifer Leetsch. De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783112217764-004
Venters, Laurie, und Alexander Rothenberg. 2022. Trammelled Stars: The Non-Autonomy of Female K-Pop Idols. Celebrity Studies 14 (4): 455–71.
https://doi.org/10.1080/19392397.2022.2083521

